Fokusgruppen im Förderschwerpunkt Balance von Flexibilität und Stabilität

  • Fokusgruppe "Interne und externe Vertrauensbeziehungen"

    Die Fokusgruppe widmet sich der nachhaltigen Innovationsfähigkeit von Unternehmen und Unternehmensnetzwerken aus einer interdisziplinären Perspektive der Vertrauensforschung. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie innovationsfreundliche Vertrauenskulturen in Unternehmen und in unternehmensübergreifenden Kooperationsnetzwerken entwickelt und gefördert werden können. Dabei ist das Verhältnis von Vertrauen und Misstrauen für nachhaltige Innovationsfähigkeit zu beachten. Die Projekte der Fokusgruppe erforschen u.a. die Etablierung und Aufrechterhaltung innovationsförderlicher Vertrauenskulturen und die konstruktive Bearbeitung ungeplanter Folgen von Flexibilisierungsprozessen. Sie widmen sich daneben den Zusammenhängen und Wechselwirkungen von Vertrauenskultur bzw. -konzepten und Innovationen bzw. Innovationsstrategien. Sie sind gerichtet auf die Entwicklung, Implementierung und Evaluierung transparenter betrieblicher Vertrauensmanagementsysteme auf intra- und interorganisationaler Ebene, so zwischen KMU untereinander und zwischen KMU und Konzernen. Im Mittelpunkt stehen also sowohl interne als auch externe Vertrauensbeziehungen. Die Fokusgruppe umfasst 5 Verbundprojekte.
    [mehr] (URL: http://www.pt-ad.pt-dlr.de/de/1086.php)
  • Fokusgruppe "Vertrauen in Innovationsprozessen"

    Die Fokusgruppe fasst Forschungsvorhaben zusammen, die sich mit Personalentwicklung (z.B. zum Flexibility-Manager) angesichts von Flexibilisierung und organisationalem Wandel beschäftigen. Die Arbeit der Themengruppe zielt auf umsetzbare Ergebnisse in Form von Maßnahmen- und Empfehlungskatalogen, Methodenkoffern und Gestaltungsmodellen - insbesondere auch für KMU. Themen der Projekte in dieser Fokusgruppe sind die Entwicklung und Erprobung neuer Lösungen zur Förderung der Lern- und Vertrauenskultur als Basis für nachhaltige, inkrementelle Innovationsprozesse und die Erforschung der Entstehungsbedingungen reflexiver und vertrauensbasierter Unternehmenskulturen unter den Bedingungen zunehmender Flexibilitätsanforderungen. Unternehmensübergreifende Flexibilisierung des Arbeitszeitvolumens ist ein weiterer Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, die auch auf die Weiterentwicklung erprobter ästhetisch-künstlerischer Interventionsmethoden ausgerichtet sind. Berücksichtigt wird ebenfalls die Wechselwirkung von stabilem Vertrauen und flexiblem Handeln von Beschäftigten. Die Fokusgruppe umfasst 6 Verbundprojekte.
    [mehr] (URL: http://www.pt-ad.pt-dlr.de/de/1089.php)
  • Fokusgruppe "Flexibilisierungsstrategien für Produktionssysteme"

    Die Fokusgruppe konzentriert sich auf die industrielle Produktion, die sie aus der einzelbetrieblichen Perspektive, der Perspektive von Wertschöpfungssystemen und betrieblicher Kooperationen (bspw. Automotive) oder kleinbetrieblicher Innovations- und Kompetenzcluster beleuchtet. Die Themen der Forschungsprojekte reichen von der, von Strategien der Integration von Ansätzen aus dem Vertrauens- und Kompetenzmanagement sowie die Untersuchung neuer Arbeitsformen wie Leiharbeit und Werkverträge in Bezug auf eine positive Funktion für die interne Stabilität eines Unternehmens und eine kooperationsorientierte Sozialpartnerschaft. Die Fokusgruppe umfasst 6 Verbundprojekte.
    [mehr] (URL: http://www.pt-ad.pt-dlr.de/de/1087.php)
  • Fokusgruppe "Veränderungsprozesse gestalten - Vertrauen fördern"

    Unter Berücksichtigung der Wechselbeziehungen von Flexibilität und Stabilität beschäftigt sich die Fokusgruppe mit der aktiven Gestaltung von unternehmerischen Veränderungsprozessen sowie mit der Stärkung und nachhaltigen Verankerung einer Vertrauenskultur in Unternehmen. Die einzelnen Forschungsprojekte erarbeiten u.a. Konzepte zur Initiierung und Umsetzung organisatorischer Innovationen durch ein gezieltes Vertrauensmanagement, zur Erprobung belastbarer Vertrauenskulturen in der Arbeitsorganisation und zur prospektiven Personal- und Organisationsentwicklung, die das in der Beruflichkeit angelegte Potenzial für den Ausgleich von Stabilität und Flexibilität auch unter veränderten externen und internen Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigte zur Entfaltung bringen. Es werden Gesamtkonzepte einer auf Flexibilität und Stabilität ausgerichteten Personalpolitik in der deutschen Wirtschaft erfasst und nach dem Managementmodell der EFQM evaluiert. Schließlich werden auch zielgruppenspezifische Barrieren von Work-Life-Balance (WLB)-Konzepten identifiziert, um Interventionen zu erproben, durch die Angebote zur WLB sowie deren Nutzungsbedingungen für unterschiedliche Zielgruppen optimiert werden können. Die Fokusgruppe umfasst 5 Verbundprojekte.
    [mehr] (URL: http://www.pt-ad.pt-dlr.de/de/1090.php)
  • Fokusgruppe "Inner- und überbetriebliche Kooperationsstrategien"

    In der Fokusgruppe werden insbesondere unternehmerische Strategien untersucht, welche die divergierenden Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern berücksichtigen, wie z.B. Personalmanagement in unternehmen- oder sektorenübergreifenden Arbeitgeberzusammenschlüssen. Die Projekte beschäftigen sich u.a. mit Möglichkeiten zur Steigerung der Innovationsfähigkeit von Unternehmen und Fachkräften durch Erkundung und Erprobung von neuartigen Fachkräftepools mit neuem Service-Leistungsprofil, mit dem Modell der Arbeitgeberzusammenschlüsse für KMU der gewerblichen Wirtschaft als Mittel zur Flexibilitätssteigerung der Kompetenzen von Beschäftigten sowie mit der Entwicklung und Erprobung von Strategien für das Management von Diskontinuitäten für ausgewählte Branchen. Kompetenzentwicklung zur Verbesserung der funktionalen Flexibilität von KMU und Zugang zu Fachkräften über faire Zeitarbeit sowie handwerksgerechte Lösungen zur Ausbalancierung von Flexibilitätserfordernissen und Stabilitätserwartungen sind weitere Themenstellungen. Die Fokusgruppe umfasst 5 Verbundprojekte.
    [mehr] (URL: http://www.pt-ad.pt-dlr.de/de/1091.php)
  • Fokusgruppe "Zukunftsorientierte Arbeitszeitformen"

    Die Untersuchung verschiedener atypischer Formen der Beschäftigung und Arbeitszeitgestaltung hinsichtlich ihrer Eignung für die veränderten Anforderungen von Unternehmen und der Belastbarkeit von Mitarbeitern stehen im Blickwinkel dieser Fokusgruppe. Die Projekte thematisieren den Übergang aus traditionellen Beschäftigungsverhältnissen in temporäre Jobs und in neue Formen der Selbständigkeit, den Mangel an Möglichkeiten zur systematischen Flexibilisierung und Steuerung der Produktionskapazität mittels effektiver und effizienter temporärer Einbindung interner und externer Mitarbeiter, die Aufdeckung von Auswirkungen flexibler Arbeitszeitmodelle auf die Work-Life-Balance und die daraus sich ergebenden ganzheitlichen Belastungssituationen für Beschäftigte. Am Beispiel auch der Schichtarbeit sollen neue praxistaugliche und stabile Modelle für die Balance von Flexibilität und Stabilität hergeleitet werden. Dabei stehen die Wechselwirkungen von lebensweltlichen und betrieblichen Anforderungen und Bedürfnissen im Mittelpunkt. Die Fokusgruppe umfasst 4 Verbundprojekte.
    [mehr] (URL: http://www.pt-ad.pt-dlr.de/de/1092.php)
  • Fokusgruppe "Arbeits- und Beschäftigungsformen im Wandel"

    In der Fokusgruppe wird anhand ausgesuchter Beispiele der allgemeine Wandel zu flexibleren Formen von Arbeit und Beschäftigung untersucht. Ziel ist es, innovative Konzepte des Personaleinsatzes, der Personalentwicklung und der Personaldienstleistung zu entwickeln, die geeignet sind, erhöhte Anforderungen an Flexibilität in Arbeit und Leben mit den Zielen der individuellen Work-Life-Balance und der lebenslangen Beschäftigungsfähigkeit in Balance zu bringen. Die Projekte der Fokusgruppe erarbeiten u.a. eine systematisierte Sammlung intern und extern induzierter Flexibilisierungsstrategien, um die Frage zu beantworten, welche konkreten Flexibilisierungsstrategien in Abhängigkeit von bestimmten Marktsituationen und Marktanforderungen, Unternehmensstrategien, Personalsituationen zweckmäßig sind und welche erfolgsichernden Rahmenbedingungen dafür einzuhalten sind. Weitere Themen sind Unternehmensstrategien im Kontext von Arbeit auf Abruf sowie die Bedingungen für Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch innovative Personaldienstleistungskonzepte in Kombination mit umfassenden Familienbetreuungsdienstleistungen. Schließlich gehören in diesen Themenbereich auch Fragen nach der Beziehung zwischen Freelancern und Unternehmen in Bezug auf die Diskontinuitäten im Berufs- und Privatleben und die Notwendigkeit zur Förderung der eigenen Beschäftigungsfähigkeit. Im Mittelpunkt stehen hier neue Ansätze zur Mobilisierung und Flexibilisierung des Arbeitsmarkts und zum Aufbau einer für die Unternehmen erforderlichen flexiblen Belegschaftsstruktur und von flexiblen Personaleinsatzstrategien. Die Fokusgruppe umfasst 4 Verbundprojekte.
    [mehr] (URL: http://www.pt-ad.pt-dlr.de/de/1093.php)
  • Fokusgruppe "Work-Life-Balance"

    Diese Fokusgruppe beschäftigt sich mit der Frage, wie in einer zunehmend flexibler gestalteten Arbeitswelt Leben und Arbeit vereint werden können. Trotz der zunehmenden Entgrenzung von Arbeit sollen dem Individuum Ausgleich und Familienzeiten neben beruflichen Herausforderungen möglich sein. Die in dieser Fokusgruppe zusammenarbeitenden Projekte erforschen Kompetenzen, Arbeitsweisen und organisatorische Rahmenbedingungen sog. Entwicklungsbegleiter und wenden dabei neuro- und arbeitswissenschaftliche Methoden zur Entwicklung eines Lebensphasenmodells für Beschäftigte an. Sie untersuchen die Rolle impliziter Vereinbarungen und eines zielgruppenspezifischen Work-Life-Balance-Konzepts für Beschäftigte in ausgewählten Branchen und die Steuerungsprinzipien betrieblicher Leistungspolitik. Schließlich wird hier auch die Frage der Balance zwischen den Bereichen Arbeiten, Lernen und Leben erforscht, wobei Belastungsfaktoren und Ressourcen in unterschiedlichen Lebensphasen auf individueller, sozialer und organisationaler Ebene näher ins Blickfeld rücken. Die Fokusgruppe umfasst 4 Verbundprojekte.
    [mehr] (URL: http://www.pt-ad.pt-dlr.de/de/1094.php)

Ansprechpartner


  • Dr. Claudio Zettel

    • Telefonnummer: 0228 3821-1306
    • Faxnummer: 0228 3821-1248
    • E-Mail-Adresse: Claudio.Zettel@dlr.de