Januar 2013 - Gemeinsam mit dem Lehrstuhl und Institut für Arbeitswissenschaft (IAW) der RWTH Aachen, dem Fraunhofer IPA, der Firma Philips Healthcare und dem Kundendienst Verband Deutschland (KVD) hat das FIR an der RWTH Aachen über zwei Jahre lang untersucht, wie sich auf der Grundlage von neuen Technologien innovative Konzepte für personenbezogene Dienstleistungen entwickeln lassen.
Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts Tech4P - Strategien für die Technikintegration bei personenbezogenen Dienstleistungen - werden jetzt erstmals auf dem 16. Aachener Dienstleistungsforum am 13. und 14. März im Novotel Aachen City vorgestellt. Dabei wird das Thema im Rahmen von zwei Fachvorträgen von Professor Dominik Groß, Klinisches Ethik-Komitee des Universitätsklinikums Aachen, und Dr. Gerald Pötzsch, Philips Healthcare Scandinavia, aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
Wie zukünftige technologiebasierte Dienstleistungen gestaltet und die Projektergebnisse praxisnah umgesetzt werden können, zeigt ein im Projekt entwickeltes Zukunftsszenario. Dazu stellt das Fraunhofer IPA auf dem Dienstleistungsforum seinen Serviceroboter "Care-O-bot® 3" aus, mit dem die Vernetzung der unterschiedlichen Technologien realisiert und die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine gestaltet wird. Dieses Szenario wird auch in einem Video gezeigt, dass hier angesehen werden kann.
Großen Wert wurde im Projekt auf die Interdisziplinarität und Zusammenführung verschiedener Forschungsdisziplinen gelegt. Unter diesem Gesichtspunkt wurde eine Forschungslandkarte erstellt, die eine deutschlandweite Übersicht über alle laufenden und abgeschlossenen Forschungsprojekte in dem Themenfeld "Personenbezogene Dienstleistungen" gibt. Die in Zusammenarbeit mit dem European Research Center for Information Systems (ERCIS) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster entwickelte Forschungslandkarte wird ebenfalls im Rahmen der Abschlussveranstaltung vorgestellt. Die laufend aktualisierte Forschungslandkarte kann bereits jetzt eingesehen werden und findet sich unter: http://forschungslandkarte.tech4p.de/
"In dem Forschungsprojekt konnten wir aufdecken, in welchen Dienstleistungsbereichen der Einsatz von Technologien sinnvoll ist, und Ansätze entwickeln, die den unterschiedlichen Bedürfnissen von Patienten, Angehörigen, und Dienstleistern gerecht werden", erklärt der Projektverantwortliche des FIR an der RWTH Aachen, Benedikt Brenken. Die Projektergebnisse werden zudem in einer Edition Forschung des FIR veröffentlicht, die ab Ende März direkt über das FIR oder auch über Amazon bezogen werden kann und auf dem Aachener Dienstleistungsforum präsentiert wird.
Weitere Informationen zum Projekt Tech4P und zum Aachener Dienstleistungsforum sind im Internet abrufbar: http://www.tech4p.de; http://www.aachener-dienstleistungsforum.de
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