Dienstleistungstagung 2014: Tagungsband erschienen - Referentinnen und Referenten dokumentieren ihre Beiträge

Februar 2015 - Der im Campus Verlag von Andreas Boes herausgegebene Tagungsband "Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft" dokumentiert die Plenarbeiträge und die Beiträge der Workshops auf der Dienstleistungstagung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die am 27. und 28. Mai 2014 in Berlin stattfand.

Cover des Tagungsbandes.Der Band dokumentiert die Chancen und die Risiken, die diese Entwicklung mit sich bringt. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gewerkschaften zeigen innovative Praxisbeispiele, Forschungsergebnisse und Prognosen für eine nachhaltige Gestaltung von Wirtschaft und Arbeit. Der Band verdeutlicht, dass nur über den Dialog die gesamtgesellschaftliche Gestaltungsmacht zu diesem wichtigen Thema erhalten werden kann. Die ersten acht Beiträge zeichnen die im Plenum gehaltenen Vorträge nach, in neun Kapiteln werden die Beiträge der Workshops dokumentiert.

Aus dem Vorwort von Andreas Boes:

"Dass die Digitalisierung eines der zentralen Themen unserer Zeit ist und einschneidende Veränderungen für alle gesellschaftlichen Bereiche mit sich bringt, steht außer Frage. Um die vielfältigen Forschungsfragen und noch offenen Handlungsfelder in diesem Zusammenhang zu identifizieren, widmet sich das diesjährige Wissenschaftsjahr unter dem Motto >Die digitale Gesellschaft< explizit diesem Thema in allen seinen Facetten. Während der Wandel in der Industrie in vollem Gange ist, bestehen für Dienstleistungsprozesse und -produkte noch erhebliche Entwicklungspotenziale - viele Bereiche wie Kundenintegration, Digitalisierung von Prozessen und Systemen sowie Technisierung und Systematisierung von Entwicklung stehen am Anfang und werden erst von wenigen Unternehmen angewendet. Entsprechend bieten sich auf diesem Feld wirtschaftliche, aber auch soziale Möglichkeiten. Die zunehmende Verschmelzung von Produktion und digitalen Dienstleistungen stärkt die Wertschöpfung in beiden Bereichen und damit die Potenziale der deutschen Wirtschaft. Demgegenüber ist zu bedenken, dass die Digitalisierung auch neue Konzepte erfordert, um die Arbeitswelt der Zukunft im Interesse der Menschen sozial und nachhaltig zu gestalten. Es gilt also, die Chancen nicht zu verpassen und gleichzeitig die Herausforderungen zu meistern. Die technischen Möglichkeiten sollten sich im Einklang mit den sozialen ahmenbedingungen weiterentwickeln. Dies allerdings funktioniert nur im Dialog mit der Wissenschaft, den Verbänden und den Sozialpartnern."

 

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