Smart Service Stadt

Hintergrund

Die Bekanntmachung "Smart Service Stadt: Dienstleistungsinnovationen für die Stadt von morgen" erfolgt auf der Grundlage des Forschungsprogramms "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen", mit dem die Bundesregierung das übergeordnete Ziel verfolgt, die Wertschöpfung durch Produktion und Dienstleistung zu stärken. Hierin liegen Innovationspotenziale für Wachstum und zusätzliche qualifizierte Beschäftigung. Die Bekanntmachung ist auch ein Beitrag zur Umsetzung der Forschungs- und Innovationsagenda der Nationalen Plattform Zukunftsstadt für die nachhaltige Stadtentwicklung. Sie erfolgt im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 "Zukunftsstadt". Mit dieser Förderrichtlinie zur dienstleistungsbasierten Gestaltung unserer Städte strebt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Förderung von FuE für die nachhaltige Sicherung der Lebens-, Arbeits- und Aufenthaltsqualität von Städten an. Diese Bekanntmachung steht im Kontext der Forschungs- und Innovationsagenda der Nationalen Plattform Zukunftsstadt.


Ziele

Es sollen Vorhaben gefördert werden, die die Möglichkeiten der Forschung für Dienstleistung nutzen, um die Entwicklung, Erbringung und Erprobung von Dienstleistung im Kontext der Bedarfe der Städte nachhaltig zu verändern und zu verbessern. Es sollen urbane gesellschaftliche und wirtschaftliche Stakeholder dabei unterstützt werden, Dienstleistung methodisch zu entwickeln, Test und Simulation zu ermöglichen, effizient zu erstellen und ihren Nutzen für Wirtschaft und Menschen zu optimieren.
Drei Handlungsfelder sind vorgesehen:

  • Urbane Dienstleistungssysteme integrieren
  • Urbane Ko-Produktion und Ko-Kreation von Dienstleistung
  • Datenbasierte Dienstleistung und Engineering von Dienstleistung für die Stadt der Zukunft

Verfahren

Bis zum 30. Oktober 2015 konnten zur Bekanntmachung "Smart Service Stadt: Dienstleistungsinnovationen für die Stadt von morgen" Skizzen eingereicht werden. Der Aufruf fand ein großes Interesse, es gingen fast 130 Skizzen ein. Die Skizzen werden nun nach den in der Bekanntmachung aufgeführten Kriterien bewertet, die Ergebnisse der Auswahl werden voraussichtlich im Mai 2016 vorliegen. Schon heute ist zu erwarten, dass die kommenden Verbundvorhaben die Forschungs- und Innovationsagenda der "Nationalen Plattform Zukunftsstadt" wirkungsvoll unterstützen wird.

Dokumente

Ansprechpartner


  • Klaus Zühlke-Robinet

    • Telefonnummer: 0228 3821-1311
    • Faxnummer: 0228 3821-1248
    • E-Mail-Adresse: Klaus.Zuehlke-Robinet@dlr.de