Prävention

Ziel

Ziel der Förderung ist es, Maßnahmen zu unterstützen, die durch entsprechende Aktivitäten im präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutz einen Beitrag dazu leisten, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu verbessern, attraktive Arbeitsverhältnisse in den Unternehmen zu schaffen und die Zukunftsorientierung der überbetrieblichen Präventionseinrichtungen zu unterstützen.
Im Mittelpunkt der Förderinitiative stehen daher Vorhaben, die ihren Fokus auf die Integration von Sicherheit und Gesundheit im betrieblichen Handeln sowie die Unterstützung der überbetrieblichen Akteure bei der Neuorientierung ihrer Aufgaben ausgerichtet haben.


Hintergrund

Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz werden immer mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Gesundheit am Arbeitsplatz bzw. vorbeugende Maßnahmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitspolitik werden entscheidend durch eine in die Kultur des Unternehmens integrierte Prävention, das Engagement und die Kompetenz der Unternehmensführung und des Managements geprägt.
Die Veränderungen in der Arbeitswelt haben auch dazu geführt, dass sich die Aufgaben der überbetrieblichen Akteure im Arbeits- und Gesundheitsschutz wandeln. So treten, forciert durch die neuen Formen von Arbeit, Themen und Aufgaben in den Vordergrund wie: psychische Belastung und Beanspruchung, Entwicklung von Managementmethoden und Führungsinstrumenten zur Förderung der Selbstregulation (Work-Life-Balance), Erhaltung der Arbeitsfähigkeit, Bewältigung des demografischen Wandels usw. Erfolgreiche Prävention setzt voraus, dass sich die Betriebe an international erfolgreichen Präventionsstrategien orientieren. Hierzu gehört es auch, dass die Betriebe mit entsprechenden Maßnahmen ihre Beschäftigten dazu befähigen, dass sie eine Mitverantwortung für ihr berufliches, präventives Handeln übernehmen können. Höhere Produktivität, geringe Unfallzahlen und geringe Fehlzeiten in am Markt erfolgreichen Unternehmen sind Belege für eine wirksame Sicherheits- und Gesundheitsarbeit.


Förderung und Stand

Gefördert werden aktuell 12 Verbundprojekte mit 36 Teilvorhaben und 8 Einzelvorhaben. Das Fördervolumen für diese Projekte liegt bei rund 20 Mio. €.
Sie ordnen sich in die folgenden Fokusgruppen ein:
- Prävention als Wettbewerbsfaktor
- Betriebliches Innovationsmanagement
- Überbetriebliche Allianzen
- Partizipation / Führung
- Gesundheitsförderung im demografischen Wandel

Ein Metaprojekt unterstützt den Projektträger und die Projekte / Fokusgruppen. Die Aufgaben lassen sich zu 4 Schwerpunkten bündeln:
- Systematisierung des Transfers
- Unterstützung der Fokusgruppen
- Bewertung des Transfers
- Entwicklung von Handlungs- und Forschungsempfehlungen
Weitere Informationen zum Metaprojekt: http://www.starg-online.de/

Dokumente

  • Broschüre "Partizipation und Prävention"

    [PDF - 2,57 MB]

     (URL: http://www.pt-ad.pt-dlr.de/_media/Broschuere_Partizipation.pdf)

  • Themenheft

    [PDF - 1,96 MB]

     (URL: http://www.pt-ad.pt-dlr.de/_media/Themenheft_2008.pdf)

  • Projektliste

    [PDF - 130,1 kB]

     (URL: http://www.pt-ad.pt-dlr.de/_media/Projektliste_Praeventiver-Arbeitsschutz.pdf)

Ansprechpartner


  • Ilona Kopp

    • Telefonnummer: 0228 3821 1114
    • Faxnummer: 0228 3821 1248
    • E-Mail-Adresse: Ilona.Kopp@dlr.de

  • Dr. Claudius H. Riegler

    • Telefonnummer: 0228 3821-1320
    • Faxnummer: 0228 3821-1248
    • E-Mail-Adresse: Claudius.Riegler@dlr.de