Augsburger Oberbürgermeister eröffnet FISnet-Tagung zum Praxisstart

Oktober 2015 - 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zum Praxisstart des Verbundprojekts FISnet (Flexible individualisierte Service-Netzwerke) im Augsburger Rathaus zusammen. Städtische und regionale politische Repräsentanten erwarten gute Lösungen für Stadt und Region.

Vor rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eröffnete am 9. Oktober 2015 der Augsburger Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl die FISnet-Tagung zum Praxisstart der Gesundheits- und Dienstleistungsregion Augsburg/Schwaben. Er ging in seiner Begrüßung insbesondere auf den hohen Nutzen der Ergebnisse für die Bürgerinnen und Bürger in Augsburg und in der Region Schwaben ein. Vor dem Hintergrund der Ziele des Verbundprojektes stimme es zuversichtlich, dass Forschung, Verwaltung, Politik und Unternehmen an einem Strang ziehen. Mit abgestimmten und individuell zugeschnittenen Konzepten und Vorgehensweisen werden die Herausforderungen des demografischen Wandels sicherlich gemeistert werden können. FISnet liefere hierzu einen wichtigen Baustein. Im Verbundprojekt haben sich 27 Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Medizin, Bildung und bürgerschaftlichem Engagement zusammengeschlossen. Sie wollen zusammen nachhaltige Modelle entwickeln, die dann auch in anderen Regionen Deutschlands zur Anwendung kommen sollen.

Im Hauptvortrag umriss der Verbundkoordinator Professor Werner Schneider von der Universität Augsburg die Zielsetzung des mit 4,8 Mio. Euro geförderten Projektes. "Es geht uns insbesondere um Menschen zwischen 55 und 75 Jahren. In dieser Lebensphase treten erhöht Gesundheitsrisiken auf, gleichwohl wollen die Menschen bis ins hohe Alter aktiv und selbstbestimmt leben. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Partnern Lösungen zu entwickeln, die zukünftig besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Ansprüche der Menschen in dieser Lebensphase abgestimmt sind".

Mit dieser Tagung setzt FISnet seine begonnene und breitenwirksame Öffentlichkeitsarbeit fort. Mit den darauf folgenden "Werkstattgesprächen" werden konkret betriebliche und regionale Vorgehensweisen diskutiert und in die Praxis umgesetzt.

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