Programm "Zukunft der Arbeit" veröffentlicht

März 2016 - Der Weg ist "bereitet für zukunftsweisende Projekte der Arbeitsforschung und Arbeitsgestaltung - konzeptionell, finanziell und als Ausgangspunkt dafür, dass Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf dem gesellschaftlich wichtigen Feld zusammenarbeiten: der Gestaltung von Arbeit" sagte Bundesministerin Wanka anläßlich der Veröffentlichung des Forschungsprogramms "Zukunft der Arbeit".

Titel der Broschüre zum Programm "Zukunft der Arbeit" Eckpunkte des Forschungsprogramms waren im Mai 2015 anläßlich der Fachtagung "Arbeit in der digitalisierten Welt" in Berlin vorgestellt worden, nunmehr liegt das Programm vollständig vor. In neun Handlungsfeldern werden die Herausforderungen beschrieben, vor denen wir gesellschaftlich stehen und zu deren Lösung Forschung gebraucht wird. Die Handlungsfelder reichen von sozialen Innovationen im Bereich der Arbeit, die Auswirkungen von Globalisierung und Regionalisierung auf die Arbeitswelt wie auch dem Zusammenwachsen von Produktion und Dienstleistungen, der Mensch-Maschine-Interaktion zu neuen Ansätzen der Flexibilisierung, der Prävention und der Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens in der Arbeit. "Leitbild des Programmes ist die Gestaltung einer Arbeit, die breiten Wohlstand und sozialen Frieden schafft und dabei zugleich persönliche und unternehmerische Spielräume und Freiheiten eröffnet. Wichtige Aspekte sind dabei, die Gesundheit zu erhalten, die natürliche Umwelt zu schonen und mit den Bedürfnissen kommender Generationen rücksichtsvoll umzugehen." erläuterte Bundesministerin Wanka.

Nahezu jede Form der Erwerbsarbeit in Deutschland wird heute von informations- und kommunikationstechnischen Arbeitsmitteln begleitet, das Durchschnittsalter Beschäftigter ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und Belegschaften werden immer bunter. Neue Modelle der Weiterbildung, der Gesundheitsprävention, der Arbeitsgestaltung und -organisation werden gebraucht. Ansatzpunkt des Programms ist, dass der Mensch im Mittelpunkt steht, und im sozialen Gefüge des Unternehmens der Ausgangspunkt für neue Ideen und Technologien ist. Im Zusammenspiel von Wissenschaft und Praxis werden mit Hilfe des Programms in den kommenden Jahren Konzepte für die Gestaltung der Arbeitswelt erarbeitet werden, die technologische und soziale Innovationen zusammenbringen. Arbeitsforschung ist ein Teil und ein Treiber des Zusammenwachsens von Produktion und Dienstleistung. Dies geht nur, wenn Unternehmen unmittelbar in den Projekten mitwirken.

Das Programm ist Teil des 2014 verkündeten Dachprogrammes "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen" und Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Das Förderprogramm zur Arbeitsforschung wird von einem Beraterkreis der Sozialpartner flankiert, die bereits in der Erstellungsphase eng eingebunden waren. Der DLR-PT ist als Projektträger mit der Umsetzung und Begleitung des Programms beauftragt.

In den kommenden Jahren werden umfangreiche Forschungsmittel durch das Programm "Zukunft der Arbeit" bereitgestellt. Mit der Förderung werden zudem Mittel aus den Unternehmen mobilisiert, die für die praxisnahe Forschung von den Unternehmen als Eigenbeiträge erfolgen. Zusätzliche Mittel werden über den Europäischen Sozialfond (ESF) bereitgestellt, der das Programm kofinanziert.

Dokumente

Ansprechpartner


  • Dr. Claudio Zettel

    • Telefonnummer: 0228 3821-1306
    • Faxnummer: 0228 3821-1248
    • E-Mail-Adresse: Claudio.Zettel@dlr.de