BMBF-Förderschwerpunkt "Arbeit in der Digitalisierten Welt" gestartet

Juli 2016 - Der Förderschwerpunkt "Arbeit in der Digitalisierten Welt" ist zum 01. Juli 2016 mit dem Begleitvorhaben "Transwork" als Auftakt gestartet.

Der Förderschwerpunkt des BMBF greift zentrale Ziele des Forschungsprogramms "Zukunft der Arbeit" (2014-2020) auf, anwendbare Lösungen zu finden, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten und auszubauen, Arbeit wirtschaftlich und sozialverträglich zu organisieren sowie die Produktions- und Dienstleistungsprozesse effizient zu gestalten. Gleichzeitig werden die Ziele der Hightech-Strategie der Bundesregierung aufgegriffen, Auswirkungen der digitalen Technologien auf Beschäftigung und Arbeit, den Gesundheitsschutz sowie die Unternehmensorganisation zu betrachten und Lösungsansätze für das Arbeiten in der digitalen Welt zu entwickeln und zu verbreiten.

Digitale Technologien bieten eine soziale Innovationschance, über die eine Aufwertung von Arbeitsprozessen und gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung möglich wird. Voraussetzung dafür ist eine ganzheitliche Betrachtung des Arbeitsprozesses. Dieses hat sich das Begleitvorhaben Transwork vorgenommen: Das Projekt Transwork wird in aktuellen Forschungsfeldern der Gestaltung von Arbeit (Kompetenzentwicklung, Beherrschung von Komplexität, Produktivitätsmanagement und Gestaltung und Regulierung von Arbeit) und Veränderungen durch die Digitalisierung analysieren, bewerten und Beispiele für die Gestaltung von "guter Arbeit" zielgruppengerecht aufbereiten und verbreiten.

Das Verbundprojekt "Transwork - Transformation der Arbeit durch Digitalisierung" wird im Programm "Zukunft der Arbeit" (Nachfolgeprogramm zu "Arbeiten - Lernen - Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel") vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfond gefördert und vom DLR Projektträger begleitet.

Weitere Informationen erhalten Sie demnächst auf der Website des Begleitvorhabens Transwork.

Ansprechpartner


  • Dr. Sebastian Poschadel

    • Telefonnummer: 0228 3821-1120
    • Faxnummer: 0228 3821-1248
    • E-Mail-Adresse: sebastian.poschadel@dlr.de