Die Fähigkeit zu Innovationen gilt als Schlüsselressource, damit Menschen und Unternehmen sich erfolgreich den tief greifenden Veränderungen stellen können. Innovationen müssen sich insofern vor allem auch daran messen lassen, wie sie zu gesellschaftlichem Fortschritt und zu wirtschaftlichem Erfolg beitragen. Sie können nur dann erfolgreich sein, wenn das Zusammenspiel zwischen technologischen Entwicklungen und den Anforderungen von Menschen an die Technik gelingt. Deshalb gilt der Stärkung der Innovationsfähigkeit ein besonderes Augenmerk.
Zur Innovationsfähigkeit werden kompetente Menschen und wandlungsfähige Unternehmen gebraucht. Personal-, Organisations- und Kompetenzentwicklung stehen aus diesem Grund - zusammen mit den technologischen Faktoren - gleichberechtigt nebeneinander. Ihr Zusammenspiel sorgt dafür, dass sich Arbeiten und Lernen zu einem Prozess verbinden und zum Erhalt der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit beitragen.
Diese Prozesse zu unterstützen ist Ziel des FuE-Programms Arbeiten - Lernen - Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Es will dazu beitragen, dass
Die Themen der aktuellen Förderschwerpunkte sind "Präventiver Arbeits- und Gesundheitsschutz", "Innovationsstrategien jenseits traditionellen Managements", "Balance von Flexibilität und Stabilität in einer sich wandelnden Arbeitswelt" und "Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel". Als neue Felder mit hohem Forschungsbedarf wurden Kompetenzentwicklung und Alphabetisierung identifiziert. Derzeit finden hierzu Sondierungsaktivitäten statt. Mit Bezug auf den laufenden Foresight-Prozess hat das Thema Mensch-Technik-Kooperation eine hohe Relevanz.
Begleitet wird das Programm von einem international ausgerichteten externen Monitoring (IMO), das erfolgreiche Forschungsansätze aus Deutschland in den internationalen Kontext kommuniziert und von dort interessante Ansätze in die deutsche Forschungslandschaft einbringt. Ebenso wurde die Strategische Partnerschaft "Fit für Innovation" initiiert, in der Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam agieren. Sie ist als Public Private Partnership angelegt. Die Strategische Partnerschaft unterstützt die Innovationsdynamik und die Entwicklung einer nachhaltigen Innovationsfähigkeit von Unternehmen, indem sie gute Lösungen aus der Forschung schnell in die Wirtschaft überträgt und gleichzeitig den Dialog Wissenschaft-Wirtschaft auf innovative Weise fördert.
2011 wurden insgesamt 355 Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit 21 Mio. Euro gefördert. Daraus gingen mehr als 200 Publikationen (darunter 10 wissenschaftliche Nachwuchsarbeiten (Diplome, Dissertationen) und rund 40 öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen hervor.
Flexible Arbeit - Fokus Zeitarbeit
Abschlusskonferenz zum Projekt Flex4Work
am 15.Mai 2012
in Rostock-Warnemünde
weitere Informationen
[PDF - 429,2 kB]
(URL: http://www.bmbf.de/_media/Projektliste_Innovationsfaehigkeit.pdf)
[PDF - 2,13 MB]
(URL: http://www.bmbf.de/_media/Broschuere_Arbeiten-Lernen-Kompetenzen-entwickeln.pdf)
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